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Disperse Blue H-GL mit CI Disperse Blue 79
Farbstoffe

Disperse Blue H-GL mit CI Disperse Blue 79

1. CAS-Nummer: 12239-34-8, CI Disperse Blue 79
2. Summenformel: C24H27BrN6O10
3. Molekulargewicht: 639,41
4. Chemische Struktur: Monoazo-Hochtemperaturdispersionsfarbstoff
5. Gebräuchliche Handelsnamen: Disperse Dark Blue S-3BG, Disperse Blue H-GL, Disperse Navy S-2GL.
6. Aussehen: Grau-schwarzes, homogenes Pulver oder Granulat; löslich in Aceton, praktisch unlöslich in Wasser
7. Wellenlänge maximaler Absorption: 590 nm
8. Schmelzpunkt: 146 ℃.

    Produktbeschreibung

    Das umweltfreundliche, chinolinarme Disperse Blue 79 (Disperse Blue H-GL) kann an die Exportbestimmungen für Textilien, einschließlich ZDHC, REACH und OEKO-TEX, angepasst werden.

    Färbe- und physikalisch-chemische Eigenschaften

    1. Farbton: Rötliches Marineblau (Marineblau), der Hauptfarbstoff zur Herstellung von Dunkelblau- und Schwarztönen auf Polyestergeweben

    2. Ionenempfindlichkeit: Eisenionen beeinflussen den Farbton kaum; **Kupferionen verursachen starke Farbabweichungen**, daher muss der Kupferionengehalt in Färbebädern streng kontrolliert werden.

    3. pH-Toleranz: Alkaliempfindlich, optimaler pH-Wert des Färbebads: 5,0–6,0; neigt unter alkalischen Bedingungen zu Zersetzung und Verfärbung.

    4. Anwendbarer Färbetemperaturbereich: Geeignet für Hochtemperatur-Hochdruckfärbung (130–135 °C) und Thermosol-Pad-Dyeing-Verfahren

    5. Egalisiereigenschaften: Hohe Ausziehfähigkeit und ausgezeichnete Tiefenfärbekapazität, jedoch mäßige Egalisierleistung beim Färben im Spinnverfahren. Für dunkle Farbtöne wird ein Hochtemperatur-Nivelliermittel empfohlen.

    Standard-Farbechtheit (ISO-Standard, allgemeine Stufe)

    Festigkeitsartikel

    Bewertung

    Anmerkungen

    Lichtechtheit

    Klasse 67

    Stabile Leistung auf herkömmlichen Polyestergeweben

    Sublimations-/Heißfixierechtheit

    Klasse 45

    Beständig gegen Hitzehärtung und Harzfinish; geringe Migration und Verfärbung bei Hochtemperaturverarbeitung

    Bügelechtheit (Ausbleichen / Fleckenbildung)

    Klasse 5 / Klasse 4

    Hohe Stabilität bei Nachbearbeitungsprozessen

    Waschechtheit und Schweißechtheit

    Klasse 45

    Entspricht den nationalen Standards für die Wäsche von mittel- und dunkelgetönten Textilien

    Trocken- und Nassreibechtheit

    Trocken: 45 / Nass: 4

    Erfüllt die nationalen Standardanforderungen für die reguläre Druck- und Färbeproduktion

    Anwendbare Fasern und Verfahren

    1. Anwendbare Materialien:

    - Hauptsubstrate: **Polyester, Polyester/Baumwolle, Polyester/Viskose-Mischgewebe** zum Färben und Direktdruck

    - Optionales Substrat: Triacetatfaser (leicht rötlicher Farbton)


    Nicht empfehlenswert:

    Diacetatfaser, Polyamidfaser und Acrylfaser (geringe Farbstoffaufnahme & matte Farbe); Farbtonverschiebungen treten auf, wenn in derselben Paste mit Reaktivfarbstoffen gedruckt wird.


    2. Standardmäßige Bewerbungsprozesse:

    1) Hochtemperatur-Hochdruck-Jig-Färben / Überlauffärben: Kernmischfärbung für mittel- bis dunkelblaue und schwarzblaue Farbtöne auf Polyester

    2) Thermosol-Pad-Dyeing: Kontinuierliches Massenfärben von synthetischen Geweben

    3) Polyester-Direktdruck: Bildet in Kombination mit Disperse Yellow Brown H-2RL und Disperse Rubine H2GFL ein Hochtemperatur-Primärfarbsystem zur Erzeugung verschiedener mittlerer und dunkler Farbtöne.

    Produktvorteile und -nachteile

    Vorteile:

    1. Hohe Farbstärke und hervorragende Tiefenfärbefähigkeit, das meistverwendete Produkt für Marineblautöne auf dem Markt

    2. Hervorragende Sublimationsbeständigkeit, geeignet für die Textilveredelung bei hohen Temperaturen und knitterfreie Harzveredelung.

    3. Gute Farbabstimmungskompatibilität mit stabiler Kompatibilität und ausgezeichneter Farbwiedergabe

    4. Moderate Produktionskosten bei hohem Kosten-Nutzen-Verhältnis


    Nachteile:

    1. Unzureichende Egalisierungseigenschaften beim Färben mit der Spinndüse, anfällig für Farbunterschiede beim Färben im Küpenverfahren

    2. Empfindlich gegenüber Kupferionen; Metallverunreinigungen im Färbebadwasser und in den Hilfsstoffen erfordern strenge Kontrollen.

    3. Instabil unter alkalischen Bedingungen; der pH-Wert des Färbebades darf nicht zu hoch sein.

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