Papierhilfsmittel für die Papierindustrie
Produktdetails
So wie Textilhilfsmittel die „Würze“ der Textilindustrie darstellen, sind Papierhilfsmittel (oder Papierherstellungschemikalien) die unverzichtbare „Seele“ des Papierherstellungsprozesses. Sie durchdringen den gesamten Prozess von der Zellstoffgewinnung bis zur Papierherstellung und bestimmen nicht nur den reibungslosen Produktionsablauf, sondern verleihen dem Papier auch eine Vielzahl von Eigenschaften – von gewöhnlichem Schreibpapier über funktionales Verpackungspapier bis hin zu Spezialpapieren.
Lassen Sie uns die Schlüsselrollen dieser „stillen Helden“ im Papierherstellungsprozess genauer betrachten:
Anwendung durch den Produktionsprozess
1. Zellstoffzusätze: Optimierung von der Quelle an
Dies ist der erste Schritt der Papierherstellung. Hilfsstoffe werden hauptsächlich zur Vorbehandlung der Rohmaterialfasern eingesetzt, um die Aufschlusseffizienz und die Zellstoffqualität zu verbessern.
Kochhilfsmittel: Zum Beispiel Anthrachinon, das das Eindringen von Chemikalien beschleunigt und so die Trennung von Holzspänen oder Strohspänen in Fasern erleichtert, wodurch Energie und Zeit gespart werden.
Altpapier-Deinking-Mittel: Diese bestehen aus einer Vielzahl von Tensiden und sind dafür verantwortlich, Druckfarbenpartikel während des Altpapierrecyclings von den Fasern abzulösen und zu verteilen, wodurch dem Altpapier ein „neues Leben“ verliehen wird.
Bleichhilfsmittel: Werden in Verbindung mit Bleichmitteln wie Wasserstoffperoxid verwendet, um die Fasern zu schützen und gleichzeitig den Weißgrad zu verbessern.
2. Papierherstellungsadditive: Prozesssteuerung und Verleihung grundlegender Eigenschaften
Dies ist der wichtigste und vielfältigste Aspekt der Additivanwendung, der sich im Wesentlichen in zwei Kategorien unterteilen lässt: Prozessadditive und Funktionsadditive.
Prozessadditive: Sicherstellung einer stabilen und effizienten Produktion
Retentions- und Filtrationshilfsmittel: Dazu gehören kationisches Polyacrylamid (CPAM) und kationische Stärke. Sie wirken wie ein „molekulares Netzwerk“, das feine Fasern und Füllstoffe auf dem Papier „einfängt“ und gleichzeitig die Filtration beschleunigt und die Produktionseffizienz verbessert.
Entschäumer: Werden verwendet, um während der Zellstoffzirkulation entstehende Luftblasen zu beseitigen und so Papierfehler wie Nadellöcher zu verhindern.
Konservierungsmittel/Bakterizide: Verhindern die Bildung von verrottetem Zellstoff im Zellstoff- und Weißwassersystem und vermeiden so Papierrisse und unangenehme Gerüche.
Harzbarriere-Kontrollmittel: Verhindern die Ausfällung und das Anhaften von Naturharzen aus Holz an den Anlagen und gewährleisten so eine kontinuierliche Produktion.
Funktionelle Additive: Aufbau des Grundgerüsts von Papier
Interne Leimungsmittel: Sie verleihen Papier Wasserbeständigkeit und verhindern das Durchbluten der Tinte beim Schreiben. Kolophoniumleimung wird häufig bei der Herstellung von saurem Papier verwendet, während Alkylketon-Dimere (AKD) eher bei neutralem/alkalischem Papier zum Einsatz kommen.
Verstärkungsmittel: Man unterscheidet zwischen Trocken- und Nassverfestigungsmitteln. Trockenverfestigungsmittel (wie kationische Stärke und Polyacrylamid) erhöhen die Bindungskraft zwischen den Fasern und verbessern so die Zugfestigkeit und Faltfestigkeit des Papiers. Nassverfestigungsmittel (wie Polyamid-Epichlorhydrinharz) sorgen dafür, dass Papier auch im nassen oder in Wasser getränkten Zustand eine gewisse Festigkeit behält, beispielsweise Küchenpapier und Landkartenpapier.
Weichmacher: Verbessern die Haptik des Papiers und machen Haushaltspapier (wie z. B. Kosmetiktücher) weicher und hautfreundlicher.
3. Additive für die Beschichtungsverarbeitung: Schaffung einer perfekten Oberfläche
Bei gestrichenem Papier und Magazinpapier, die eine hohe Druckqualität erfordern, ist die Beschichtung ein entscheidender Schritt, und die Additive sind für die Zusammensetzung der „Beschichtung“ verantwortlich.
Pigmente und Dispergiermittel: Pigmente (wie Kaolin und Calciumcarbonat) bestimmen den Weißgrad und den Glanz der Beschichtung, während Dispergiermittel (wie Natriumpolyacrylat) dafür sorgen, dass die Pigmentpartikel gleichmäßig im Wasser dispergiert werden und nicht verklumpen.
Klebstoffe: Sie verbinden die Pigmentpartikel miteinander und haften fest an der Papieroberfläche, wodurch ein Abstauben verhindert wird.
Wasserabweisende Mittel: Verbessern die Wasserbeständigkeit der Beschichtung und gewährleisten so, dass diese beim Hochgeschwindigkeitsdruck nicht durch Feuchtigkeit beschädigt wird.
Schmierstoffe: Sie verbessern die Fließfähigkeit der Beschichtung und die Schmierung der Rakelbeschichtung, was zu einer glatteren Beschichtung führt.
4. Sonstige Zusatzstoffe
Chemikalien zur Wasseraufbereitung: Bei der Papierherstellung entsteht eine große Menge an Abwasser, das zur Reinigung und zur Einhaltung der Vorschriften für die Einleitung oder das Recycling mit Flockungsmitteln wie Polyaluminiumchlorid und Polyacrylamid gereinigt werden muss.
Wichtige Anwendungspunkte
Systemabstimmung: Die Papierherstellung ist ein komplexes Nassprozess-Chemikaliensystem. Bei der Zugabe von Papierhilfsmitteln müssen die Wechselwirkungen von Faktoren wie Ionizität (kationisch/anionisch/nichtionisch) und pH-Wert berücksichtigt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Umwelttrends: Angesichts steigender Anforderungen an den Umweltschutz stehen die Entwicklung chlorfreier Bleichmittel, biobasierter und biologisch abbaubarer „grüner“ Papierhilfsmittel sowie spezieller Papierhilfsmittel für das Altpapierrecycling derzeit im Vordergrund.























